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Zuneigung im Babyalter hilft lebenslang bei der Stressbewältigung - Auch unsere Gehirne brauchen Liebe, um sich zu entwickeln. Das betonen Forscher des kanadischen Douglas Institute. In mehreren Untersuchungen zeigen sie auf, dass die liebevolle Zuneigung der Mutter, jedoch auch des Vaters in den ersten Lebensjahren enorme Bedeutung für ein Kind hat. Je mehr Liebe es in dieser Zeit erfährt, desto besser kann es im ganzen Leben mit negativen Erfahrungen umgehen.

Zuviel Fett und Zucker lässt die Intelligenz sinken - Richtige Ernährung im frühen Kindesalter steigert die spätere Intelligenz, wie umgekehrt auch ein fett- und zuckerreicher Speiseplan das Gegenteil bewirken kann. Das behaupten Forscher der Universität Nottingham in der Fachzeitschrift "Journal of Epidemiology and Community Health".  "Das Gehirn ist wie ein Motor, der Treibstoff braucht. In den ersten Lebensjahren hat es ganz besondere Bedürfnisse", bestätigt Michaela Axt-Gadermann, Medizinerin, Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und Autorin des Buches "Was Kinder schlau und glücklicht macht", im pressetext-Interview.

Vitamin D zunehmend als Allzweckmittel gegen Krankheiten erkannt - Das mit Hilfe der Sonnenstrahlen gebildete Vitamin D hilft dem Körper, eine Fülle von Krankheiten abzuwehren. Darauf weisen internationale Forscher verschiedenster Fachrichtungen aktuell hin. Der Zeitpunkt ihrer Veröffentlichungen scheint nicht zufällig. "Da wir im dunklen Winter alle Vitamin D-Vorräte des vergangenen Jahres aufbrauchen, haben wir im März einen Vitamin D-Mangel", erklärt der Stoffwechselexperte Rudolf Gasser von der Uniklinik Innsbruck im pressetext-Interview.

Wiederentdeckung des Gehens zur Steigerung des Sozialkapitals - Menschen, die ihre wesentlichen Erledigungen des Alltags zu Fuß erledigen können, sind reich an Sozialkapital. Sie nehmen stärker am gesellschaftlichen Leben teil und vertrauen ihrer Umwelt stärker. Das berichten Forscher der University of New Hampshire im Springer-Journal "Applied Research in Quality Life". "Bisher weiß man um die Vorteile einer zu Fuß erreichbaren Umgebung für die Umwelt und Gesundheit. Wir konnten zeigen, dass sie sich auch in sozialer Hinsicht lohnt", berichtet Studienleiterin Shannon Rogers.

Forscher entdecken vier Reaktionstypen auf Wetter und Jahreszeit - Nicht jeden machen Schnee und Regen unglücklich oder die dunklen Wintertage depressiv. Menschen unterscheiden sich deutlich in ihrer Reaktion auf Jahreszeit und Wetterlage, berichten Forscher der Humboldt Universität Berlin in der Zeitschrift "Emotions". "Manche lieben den Sommer, manche hassen ihn, manche bevorzugen Regen und manchen ist das Wetter oder die Jahreszeit schlichtweg egal", berichtet Studienleiter Jaap Denissen.