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Erster Nachweis: Im Alter verschwindet Jahreszeiten-Fluktuation - Der überwiegende Teil der ältesten Menschen unserer Gesellschaft leidet an akutem Vitamin-D-Mangel. Es macht bei ihnen für die Konzentration des "Sonnenvitamins" kaum Unterschied, ob gerade Sommer oder Winter ist. Das berichten Gerontologen aus Trier im Deutschen Ärzteblatt International. "Alte Menschen kommen in unseren Breiten mit dem Vitamin D aus Nahrung und Sonnenexposition so gut wie nie aus. Eine orale Verabreichung von Vitamin D ist bei ihnen ganz besonders zu empfehlen", so Studienautor Stefan Schilling.

Lernzentrum bei feinfühligen Eltern um ein Zehntel größer - Wer sein Kind mit viel Hingabe umsorgt, fördert damit dessen Hirnreifung. Um ganze zehn Prozent größer ist das Lern- und Gedächtniszentrum im Gehirn bei Schulkindern, deren Mütter in frühen Jahren besonders feinfühligen Umgang gezeigt haben. Das berichten Forscher der Washington University School of Medicine  in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences".

70 Prozent der Schlaganfälle in Deutschland sind vermeidbar! - Nahezu 270.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall, Tendenz steigend. "Bis zu 70 Prozent dieser Schlaganfälle wären vermeidbar," sagt Prof. Dr. Karl Einhäupl, Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité. Unter dem Motto "Sorge für dich" will der "Tag gegen den Schlaganfall" in diesem Jahr Menschen jeden Alters für Prävention und Früherkennung sensibilisieren.

Lernprozesse im Alter brauchen Austausch und Anregung - Wer sich viel bewegt und unter die Leute geht, betreibt damit Fitness-Training für das Gehirn. Selbst im Alter bleibt die Lernfähigkeit unter diesen Voraussetzungen sowie bei anregender Umgebung auf hohem Niveau bestehen, berichten Gehirnforscher der Universität Bochum. Die Ergebnisse kommen aus der Mäuseforschung, vergleichbare Studien legen jedoch Zusammenhänge zum menschlichen Gehirn nahe.

Erhöhung des logischen Denkvermögens wissenschaftlich bestätigt - Intelligenz lässt sich mit Hilfe von Computerspielen steigern. Das ergab eine Studie der Universität Würzburg. Mit einem Computerspiel wurde das logische Denkvermögen von Kindern gesteigert. "Der Computer war nur das Medium. Letztendlich ist es denkbar, dass man ohne Computer systematisch Vergleiche durchführt", sagt Wolfgang Lenhard, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie in Würzburg. Der Vorteil des Computers sei, dass er nicht unmittelbar mit Lernen assoziiert wird. Der Effekt der Intelligenzsteigerung fiel überraschend hoch aus.