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fzm - Zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung in westlichen Industrienationen klagen über Schlafstörungen. Eine daraus resultierende Beeinträchtigung der Tagesbefindlichkeit, wie etwa erhöhte Müdigkeit, Konzentrations- und Leistungsabfall. Schlafmedizin wird häufig ausschließlich mit nächtlichem Atemstillstand (Schlafapnoe) in Verbindung gebracht. Tatsächlich liegt diese Störung aber nur zu einem geringen Anteil vor.

FZM - Nicht-verheiratete oder geschiedene Männer entwickeln sich im Alter zu einer Hochrisikogruppe, die männergerechte Unterstützung mehr denn je benötigen. Männer verfügen nämlich über weniger persönliche Ressourcen zur Unterstützung und beanspruchen weniger häufig professionelle Hilfe als Frauen. Aus einem Aufsatz in der Zeitschrift "Suchttherapie" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) geht hervor, dass im Mental Health Bereich die geschlechtsspezifischen Unterschiede noch ausgeprägter sind.

fzm - Ärzte lassen sich bei der Diagnose von Herzkrankheiten unbewusst vom Alter und vom Geschlecht ihrer Patienten beeinflussen. Bei Frauen und jüngeren Menschen wird die Erkrankung seltener erkannt, auch wenn die Beschwerden die gleichen sind wie bei Männern oder älteren Menschen.

Plazebos sind Scheinmedikamente ohne Wirkstoff, die bei manchen Erkrankungen aber fast so gut helfen wie die echten Mittel. Doch nicht alle Patienten lassen sich "täuschen". Ob sie sich überzeugen lassen, hängt nach Ansicht des Psychotherapeuten Professor Paul Enck von der Universität Tübingen unter anderem davon ab, ob Arzt und Patient männlich oder weiblich sind.

fzm - Wer sich gesund ernährt, viel Sport treibt, vielleicht noch musiziert, aber wenig Zeit vor Fernseher oder Computer verbringt, hat in der Schule die besseren Noten. Dies haben Schüler eines Mannheimer Gymnasiums in einer Umfrage unter Mitschülern herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) veröffentlicht.