Blue Flower

Der UV-Index ist ein Maß für die Intensität der UV-Strahlung. Seine Werte gelten für alle Hauttypen und die Definition ist weltweit einheitlich. Der UV-Index wird auf einer nach oben offenen Skala dargestellt und bezieht sich auf den Höchstwert der UV-Strahlung.

Er nimmt erfahrungsgemäß in Deutschland Werte zwischen 0 und 8, in den Bergen auch bis 9 an.

In den Tropen können Werte bis 12 erreicht werden. Um das Risiko einfacher einschätzen zu können, wird der UV-Index häufig in die Klassen „niedrig“, „mäßig“, „hoch“ und „sehr hoch“ eingeteilt. Je höher der Wert, desto größer ist die Sonnenbrandgefahr. Der UV-Index dient als Vorsorgewert, damit Sie sich besser vor Sonnenbrand und Hautschäden schützen können. Die aktuellen Werte für den UV-Index erfahren Sie telefonisch oder im Internet beim Deutschen Wetterdienst (www.dwd.de/services/gfm/uv_index/) oder beim Bundesamt für Strahlenschutz (http://www.bfs.de/)

Lichtschutzfaktor und UV-Index

Der individuell benötigte Lichtschutzfaktor sollte sich nicht alleine nach dem Hauttyp, sondern zusätzlich auch nach dem aktuell gemessenen UV-Index richten. Dieser gibt die aktuelle Stärke der UV-Strahlung an. Kennt man den aktuellen Wert, kann man sich entsprechend gut schützen. In der untenstehendenTabelle sind Mindestwerte für Lichtschutzfaktoren aufgeführt, die Sie bei entsprechendem UV-Index und Hauttyp für Ihren Sonnenschutz verwenden sollten.
Zu Bedenken ist, dass der Lichtschutzfaktor über stark reflektierendem Untergrund wie Wasser oder Schnee verdoppelt werden sollte.

Als einfache Faustregel kann man sich merken:

Lichttyp 1: doppelter UV-Index plus 20%
Lichttyp 2: Lichtschutzfaktor = doppelter UV-Index
Lichttyp 3: doppelter UV-Index minus 20%
Lichttyp 4: doppelter UV-Index minus 30%

Bei UV-Index von 5 gilt

Lichttyp 1: doppelter UV-Index plus 20% = LSF 12
Lichttyp 2: Lichtschutzfaktor = doppelter UV-Index = LSF 10
Lichttyp 3: doppelter UV-Index minus 20% = LSF 8
Lichttyp 4: doppelter UV-Index minus 30% = LSF 7

Bestimmen Sie Ihren Lichttyp!

Wie viel Licht im Einzelfall gut tut und wann es zuviel ist, hängt vor allem vom Lichttyp ab. In Europa herrscht im Bezug auf Sonnenlicht eine Vier-Klassen-Gesellschaft.

Lichttyp 1 bräunt nie und bekommt nach jedem Sonnenbad einen Sonnenbrand. Dieser “irische” Hauttyp ist meist rothaarig, blass und hat häufig grüne Augen. Hauttyp 1 neigt besonders stark zu Sommersprossen und Altersflecken.

Lichttyp 2 ist in Mitteleuropa am häufigsten. Menschen mit diesem Hauttyp werden zwar braun, benötigen dazu aber meist zahlreiche Sonnenbäder und erleidet häufig Sonnenbrände. Der “germanische” Hauttyp hat meist blonde Haare und blaue Augen. Auch hier sind Sommersprossen und im späteren Lebensalter Altersflecken häufig.

Lichttyp 3 bräunt relativ gut, ist meist dunkelblond oder braunhaarig und hat braune Augen. Hormonell bedingte Hyperpigmentierungen sowie Pigmentflecken durch Parfüm und Kosmetikprodukte kommen hier häufiger vor.

Lichttyp 4 ist der “mediterrane Typ” mit dunklen Haaren und dunkeln Augen, er bräunt gut, Sonnenbrände sind ihm fast unbekannt. Sommersprossen oder Altersflecken treten bei diesem Hauttyp fast nie auf. Dennoch ist, je nach Veranlagung die Neigung zu hormonell oder durch Kosmetika bedingte Pigmentflecken erhöht.