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Um sich vor Gefäßverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall und Gedächtnisverlust durch Homocystein zu schützen, müssen Sie keine strenge Diät einhalten und auch keine nebenwirkungsreichen Medikamente einnehmen.

Sie müssen lediglich Ihrem Körper ausreichend Vitamin B zukommen lassen. Die Hauptursachen für einen Homocystein-Anstieg sind nämlich niedrige Spiegel der Vitamine B6, B12 und Folsäure.

Durch eine besonders Vitamin B reiche Ernährung bzw. durch die Einnahme von Vitamin B Präparaten lässt sich der Spiegel der gefährlichen Aminosäurespiegel erstaunlich schnell in den unbedenklichen Bereich absenken.

Doch welche Vitamindosen sind nötig um den Homocysteinspiegel zu senken und sind sie enthalten?

Vitamin B 12:
Mit diesem Vitamin sind die meisten Menschen ausreichend versorgt. Vitamin B12 ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. Eine Unterversorgung kann aber bei strengen Vegetariern entstehen, die auch auf Eier und Milchprodukte verzichten.

Vitamin B6:
ist vor allem in Getreide, Vollkornprodukten, Fisch und Nüssen enthalten.

Folsäure:
Die Folsäureversorgung stellt bei den meisten Menschen den Engpaß im Vitamin-B-Haushalt dar. Gute Folsäurequellen sind vor allem Bohnen, Müsli, Nüsse, Spinat und Weizenkeime


Empfohlene Dosierungen:
B12: 100 Milligramm
B6: 10 Milligramm
Folsäure: 600-1000 Mikrogramm

Homocystein wird normalerweise nicht bei der Routineuntersuchung durch den Hausarzt bestimmt, Sie müssen Ihren Arzt schon direkt darauf ansprechen. Der Homocysteinspiegel sollte 10 Mikromol pro Liter nicht übersteigen. Sollte bei der Untersuchung ein erhöhter Spiegel nachgewiesen werden, ist es, nach Ansicht vieler Experten, zu unsicher, sich allein auf die B-Vitamine aus der Nahrung zu verlassen. Sie sollten dann mindestens einen Monat lang ein Präparat, das den Vitamin B Komplex enthält, einnehmen.