Blue Flower

Sonnenschutzmittel ermöglichen einen längeren Aufenthalt in der Sonne ohne Sonnenbrand. In den heutigen Sonnenschutzmitteln befindet sich meist eine Kombination von Wirkstoffen, die ultraviolette (UV-) Strahlung vom Typ UV-A als auch vom Typ UV-B absorbieren.

Wie viel Licht im Einzelfall gut tut und wann es zuviel ist, hängt vor allem vom Lichttyp ab. In Europa herrscht im Bezug auf Sonnenlicht eine "Vier-Klassen-Gesellschaft". Lichttyp 1 bräunt nie und bekommt nach jedem Sonnenbad einen Sonnenbrand.

Ob Sonnenbaden, Segeln, oder gemütliches Zusammensein im Biergarten - wer mit gereizter Haut, Rötungen und Pusteln auf Sonnenstrahlen reagiert, kann die warme Jahreszeit nicht mehr unbeschwert genießen. Rund 20 Prozent der Deutschen leiden mittlerweile unter sonnenbedingten Hautreaktionen - Tendenz steigend.

Der individuell benötigte Lichtschutzfaktor sollte sich nicht alleine nach dem Hauttyp, sondern zusätzlich nach dem aktuell gemessenen UV-Index richten. Dieser gibt die aktuelle Stärke der UV-Strahlung an. Kennt man den aktuellen Wert, kann man sich entsprechend gut schützen.

Ungefährlich, aber lästig ist die sogenannte Sonnenallergie, die sich vor allem im Frühjahr nach kurzen Sonnenbädern mit juckenden Bläschen und Rötungen äußern kann. Die lästige Sonnenallergie ist meist im Frühjahr oder in den ersten Tagen am Urlaubsort besonders schlimm, nach einiger Zeit lassen aber die Beschwerden nach, ein "Abhärtungseffekt" lässt sich nachweisen.