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Ein Zusammenhang zwischen Klavierspielen, Schreibmaschine schreiben und dem Gedächtnis? Auf den ersten Blick erscheint die Verbindung absurd. Doch inzwischen ist dieses Phänomen sogar wissenschaftlich untersucht worden.

In der "Chemiefabrik Gehirn" werden ständig zahlreiche Nervenbotenstoffe und drogenähnliche Substanzen gebildet, die Intelligenz, Stimmung, Emotionen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis beeinflussen. Die Grundstoffe für diese Psychodrogen stammen aus der Nahrung.

Eine positive Lebenseinstellung ist ein wichtiger Grundstein für ein langes und gesundes Leben. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass Optimismus nicht nur das Leben verlängert, sondern auch vor einigen Krankheiten schützt.

Allein durch die gedankliche Vorstellung, den Bizepsmuskel anzuspannen, nahm die Muskelmasse von Probanden einer Studie der Cleveland Clinic Foundation um rund 13,5 % zu. Die Probanden waren zwischen 25 und 30 Jahre alt und hatten 5 "Trainingseinheiten" pro Wochen. Dabei sollten sie sich so intensiv wie möglich vorstellen, ihren Bizeps zu trainieren.

Möglicherweise wirken sich Gelassenheit, Zufriedenheit und eine optimistische Grundeinstellung günstig auf unsere Gefäße aus und schützen sie vor Verkalkungen. Mediziner der Duke-Universität in Durham fanden heraus, dass ein niedriger Spiegel des Nervenbotenstoffs Serotonin, wie er häufig bei depressiven Menschen vorkommt, die Verkalkung von Arterien beschleunigt.