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Täglich fünf kleine Mahlzeiten zu essen ist eine häufige Empfehlung für ein gesundes Essverhalten. Doch möglicherweise lässt uns diese Aufteilung der Mahlzeiten schneller altern. Häufige Mahlzeiten verhindern nämlich die Ausschüttung der verjüngend wirkenden Wachstumshormone.

Ein Grund für die verjüngende Wirkung des Fastens liegt wahrscheinlich in der Beeinflussung der Körpertemperatur. Die meisten Menschen frieren schneller, wenn Sie weniger essen oder Fastentage einlegen. Grund dafür ist ein leichtes Absinken der Körperkerntemperatur, das heißt der Temperatur im Körperinneren. Diese beträgt normalerweise etwa 37 Grad Celsius. Aufrecht erhalten wird diese Temperatur durch Stoffwechselvorgänge, bei denen Wärme produziert wird.

Fasten bewirkt umfassende Veränderungen, die den gesamten Organismus mit einbeziehen.

Einen Tag oder eine Woche fasten kann jeder, der gesund ist. Eine Zeit lang ohne Nahrung auszukommen, ist für unseren Organismus kein Problem. Unser Körper ist durchaus auf regelmäßige Fastenzeiten eingestellt, denn bevor Kühlschrank und Vorratskammer erfunden wurden, gab es häufig Perioden, in denen die Nahrung knapp wurde.

Eine heiße Tasse duftenden Kaffees gehört für viele zu den kleinen Genüssen im Alltag, auf die wir nicht verzichten möchten. Immerhin verbraucht jeder Deutsche fast 7 Kilo Kaffee pro Jahr. Das entspricht 1400 Tassen jährlich bzw. 3 - 4 Tassen Filterkaffee, Mokka, Espresso oder Capucchino pro Tag. Doch in den 80er Jahren kam Kaffee plötzlich in Verruf.