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Jede neunte Frau erkrankt in Deutschland an Brustkrebs. 44.000 müssen sich jedes Jahr mit dieser Diagnose auseinandersetzen. "Dabei ließen sich ein Großteil der Brustkrebsfälle vermeiden", schreibt Dr. med. Bernd Kleine-Gunke in seinem Ratgeber "Brustkrebs vorbeugen: So vermindern Sie Ihr Risiko" (TRIAS, Stuttgart. 1999 - ausführliche Infos hier klicken). Ähnlich wie beim Herzinfarkt spiele die persönliche Lebensweise, vor allem die Ernährung, die entscheidende Rolle.

Forscher der University of Reading und Leeds haben entdeckt, wie der krebserregende Stoff Acrylamid in Nahrungsmitteln gebildet wird. Demnach soll Acrylamid in Lebensmitteln wie Kartoffelchips, Pommes Frites und Brot dann entstehen, wenn die in stärkehaltigen Nahrungsmitteln wie Kartoffeln und Getreide vorkommende Aminosäure Asparagin gemeinsam mit dem Zucker Glukose bei hoher Temperatur gebacken bzw. gebraten wird.

Zur Zeit sind etwa 650 Carotinoide bekannt; von ihnen können ca. 40 in Vitamin A (Retinol) umgewandelt werden. Carotinoide sind an der Energiegewinnung (Photosynthese) der Pflanzen beteiligt und schützen den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll vor der schädigung durch aggressive Umweltsubstanzen ( oxidativer Abbau).

Sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) sind für unsere Gesundheit mindestens so wichtig wie Vitamine und Mineralstoffe. Den Pflanzen selbst dienen sie als Abwehrstoffe gegen Schädlinge, als Wachstumsregulatoren oder Farb-, Duft- und Aromastoffe. SPS befinden sich vor allem in Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Kräutern. Von den ca. 30.000 verschiedenen Stoffen sind bislang allerdings nur 10.000 genauer bekannt.

Diese Stoffgruppe kommt bei Kreuzblütlern wie Meerrettich und Senf vor und ist für deren typischen scharfen Geschmack verantwortlich.