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Täglich fünf kleine Mahlzeiten zu essen ist eine häufige Empfehlung für ein gesundes Essverhalten. Doch möglicherweise lässt uns diese Aufteilung der Mahlzeiten schneller altern. Häufige Mahlzeiten verhindern nämlich die Ausschüttung der verjüngend wirkenden Wachstumshormone.

Fasten bzw. das Ausfallen lassen von Mahlzeiten wirkt sich hingegen günstig auf unser Hormonsystem aus: Nur während längerer Nüchternphasen sinkt der Blutzuckerspiegel und dadurch auch der Spiegel des blutzuckersenkenden Hormons Insulins ab.
  
Insulin, das immer dann von der Bauchspeicheldrüse abgegeben wird, wenn wir etwas essen, hemmt die Ausschüttung von verjüngenden Wachstumshormonen. Nüchternheit und ein niedriger Insulinspiegel hingegen veranlassen den Körper, das Wachstumshormon (Somatotropes Hormon STH) frei zusetzen. Wenn wir fasten, werden Wachstumshormone von der Hirnanhangdrüse, der Hypophyse abgegeben und sind in unserem Organismus wahre Tausendsassas, was ihre verjüngende Wirkung angeht.

Bereits 1990 konnte der amerikanische Arzt Dr. Rudman nachweisen, dass unter dem Einfluss der Wachstumshormone:

· die Muskelmasse zu nimmt
· Fettpölsterchen abgebaut werden
· Das Immunsystem gestärkt wird
· Die Haut straffer wird
· Falten wieder glatt werden
· Die Knochendichte zu nimmt

Sie müssen, um von der verjüngenden Fastenwirkung zu profitieren, sich nicht mit komplizierten Diäten quälen. Schon das Streichen einzelner Mahlzeiten verlängert die Nüchternphasen und verbessert so die Ausschüttung der Wachstumshormone. Den besten "Verjüngungseffekt" erzielen Sie dabei, wenn Sie das Abendessen oder das Frühstück ausfallen lassen (dinner- oder breakfast-cancelling) oder auch gelegentlich Fastentage einhalten.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in dem Buch

"Die Kunst, länger zu leben", Herbig Verlag