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Einen Tag oder eine Woche fasten kann jeder, der gesund ist. Eine Zeit lang ohne Nahrung auszukommen, ist für unseren Organismus kein Problem. Unser Körper ist durchaus auf regelmäßige Fastenzeiten eingestellt, denn bevor Kühlschrank und Vorratskammer erfunden wurden, gab es häufig Perioden, in denen die Nahrung knapp wurde.

  
Anders als bei einer kalorienreduzierten Diät, bei der den meisten ständig der Magen knurrt, verschwindet beim Fasten das Hungergefühl nach ein bis zwei Tagen. Neben einem Gewichtsverlust, der für die meisten Fastenden an erster Stelle steht, wird auch der Energieverbrauch langfristig gesenkt, die Stoffwechselaktivität verlangsamt sich, Alterungsvorgänge werden gebremst.

Wer sich zum Fasten entscheidet, wird noch weitere positive Veränderungen bemerken. Zu erwähnen sind hier vor allem eine Entlastung des Herz-Kreislaufsystems, eine Körperreinigung und eine Aktivierung des Immunsystems. Auch die mentale Seite darf nicht außer Acht gelassen werden. Der Organismus ist beim Fasten entspannungsbereiter, in dieser Zeit lassen sich autogenes Training oder andere Entspannungsmethoden am besten lernen. Das Stressniveau sinkt. Durch Fasten bekommen die Begriffe Verzichten und Genießen eine neue Bedeutung und auch das Selbstbewusstsein profitiert von der vollbrachten Leistung.

Wenn Sie sich für eine mehrtägige Fastenkur entscheiden:

- wählen sie den richtigen Zeitpunkt aus. Beruflich oder privat sehr angespannte Phasen sind nicht geeignet. Auch bei akuten Erkrankungen ist strenges Fasten nicht angebracht, bei chronischen Krankheiten sollten Sie zuvor einen Arzt um Rat fragen

- Verzichten sie auf feste Nahrung

- Trinken Sie mindestens zwei, besser drei Liter Wasser, Tee, Gemüsebrühe oder Säfte. Trinken sie mehr, als der Durst verlangt

- Fördern sie die Ausscheidung. Vor Beginn der Kur kann der Darm mit Glauber- oder Bittersalz entleert werden. Besuchen sie, wenn Sie es gewöhnt sind, ruhig weiterhin die Sauna. Auch Sport ist erlaubt, aber überanstrengen Sie sich in dieser Zeit nicht

- Ziehen sie sich dicker an. Die meisten Menschen frieren, wenn sie fasten